Ende August 2026 hat die Hochschule Fresenius bestätigt, was die letzten Monate gefüllt hat: Ich habe das Programm Master Business with AI [MBAI®] von Leaders of AI erfolgreich abgeschlossen. Das Hochschulzertifikat liegt vor. Parallel dazu ist etwas entstanden, das für meinen Alltag schwerer wiegt als die Urkunde: ein Team aus 107 KI-Assistenten.

Hochschulzertifikat Master Business with AI (MBAI®) für Marcel Zimmer, ausgestellt von der Hochschule Fresenius und Leaders of AI
Hochschulzertifikat Master Business with AI [MBAI®], ausgestellt am 26.08.2026 von der Hochschule Fresenius und Leaders of AI, in Zusammenarbeit mit Microsoft.

Was das MBAI® ist.

Leaders of AI hat das MBAI® zusammen mit der Hochschule Fresenius aufgesetzt, in Zusammenarbeit mit Microsoft. Fundamentals, Prompting, Innovation, Marketing, Sales, Microsoft, Leadership - und fünf Case Studies. Ich habe es bestanden.

Das Programm ist kein Video-Kurs, den man durchklickt. Es zwingt zur Umsetzung. Man baut sich ein Team aus KI-Assistenten, schreibt Case Studies, bekommt Feedback. Und man nimmt die Breite mit, die im Alltag sonst liegenbleibt: Ethik, Datenschutz, EU-KI-Verordnung. Genau das, was Artikel 4 der KI-Verordnung von Unternehmen verlangt - nachweisbare KI-Kompetenz. Seit dem 2. August 2026 wird das durchgesetzt. Mit dem MBAI® ist das nicht nur abgehakt. Der akademische Umfang geht deutlich darüber hinaus.

Was Leaders of AI gut hinbekommt: Die Weiterbildung bleibt konkret. Keine Folien über die Zukunft der Arbeit, sondern Assistenten, die am nächsten Morgen arbeiten. Die Dozenten kommen unter anderem von Microsoft, SAP, EY und der Hochschule Fresenius. Das merkt man.

Helga, Hansi und die anderen 105.

Zwei Assistenten kommen direkt von Leaders of AI: Helga und Hansi. Helga ist AI-Recruiterin. Sie klärt Rollen, schreibt Stellenbeschreibungen und onboardet neue Assistenten - der Hebel, mit dem ein KI-Team überhaupt wächst. Hansi ist der KI-Content-Marketer.

Den Rest habe ich parallel zum Kurs aufgebaut. Nicht hinterher, wenn das Zertifikat in der Schublade liegt - sondern währenddessen. Am Ende standen 107 KI-Bots.

Leaders of AI stellt im Programm einige sehr gute Assistenten für die zentralen Unternehmensbereiche bereit. Ich bin dabei etwas über das Ziel hinausgeschossen. 107 Bots sind keine Handvoll mehr, sondern eine kleine Armee. Die vorhandenen sind das Gerüst. Die anderen sind Spezialisten - schmal im Auftrag, dafür präzise. Ein Bot, der alles kann, kann nichts richtig. 107, die je eine Sache können, schon. Eine Armee braucht Führung: Wie von Leaders of AI vorgesehen, habe ich Strukturen eingeführt, damit die Assistenten von einem Teamleiter geführt werden. Rund sieben Bots brauchen einen Leiter darüber - sonst arbeitet jeder für sich, und aus dem Schwarm wird kein Team.

Helga führt die Personalakten.

Helga ist nicht nur Recruiterin. Sie führt die Personalakten der 107 Assistenten: Rolle, Auftrag, Stärken, wer an wen berichtet. Neue Bots werden onboardet, bestehende nachgeschärft. Und ja, es gibt Personalgespräche - mit den Bots. Was läuft, was hakt, wo die Rolle zu breit geworden ist. Das klingt nach Theater. Es ist Organisation. Ohne Akte zerfällt die Armee in 107 Einzelkämpfer.

Jeder Assistent hat einen Namen, ein Gesicht, eine Persönlichkeit. Kein austauschbares Prompt-Bündel, sondern jemand mit Foto und klarem Profil: worin er stark ist, worin nicht, für wen er arbeitet. Die Bots beraten sich untereinander, verbessern sich gegenseitig, reichen Arbeit weiter. Fast schon menschlich - und genau deshalb führt Helga sie wie Menschen: mit Personalakte, Personalgesprächen und einer Stelle im Organigramm.

Organigramm der KI-Assistenten: Marcel als Leiter, Vio als Office-Managerin, darunter Helga, Hansi und die Bereichsleiter mit Namen, Foto und Rolle
Ausschnitt aus dem Organigramm: jeder Assistent mit Namen, Foto und Rolle.

Programmieren und führen.

Ich programmiere seit Monaten mit KI-Agenten. War ich Anfang des Jahres noch zehnmal so schnell wie ohne KI, macht mich der KI-Schwarm inzwischen locker hundertmal so schnell. Programmieren ist aber nicht alles. Der MBAI® setzt daneben die betriebliche Seite: Wie beschreibt man eine Rolle so, dass ein Assistent zuverlässig arbeitet? Wie onboardet man den nächsten, ohne das Rad neu zu erfinden? Wie bleibt man rechtssicher, wenn die KI-Verordnung kein Zukunftsthema mehr ist, sondern geltendes Recht?

Beides gehört zusammen. Ein Senior Developer, der KI nur als Autocomplete benutzt, verschenkt den Hebel. Eine Führungskraft, die KI-Strategie formuliert, ohne selbst Assistenten zu bauen, auch. Das MBAI® hat die Lücke dazwischen geschlossen - und Leaders of AI hat das Programm so gebaut, dass man hinterher nicht nur Bescheid weiß, sondern ein Team hat.

Fazit.

Das Hochschulzertifikat dokumentiert den Fleiß - ausgestellt von der Hochschule Fresenius und Leaders of AI, mit Microsoft im Boot. Was bleibt, ist das Team: 107 Assistenten, zwei davon von Leaders of AI, der Rest selbst gebaut, alle im Einsatz.